noname
Zugegeben, von As I Am aus Bremen hatte ich bis jetzt noch nichts gehört, doch vor einigen Tagen flatterte die neue Scheibe „I’ll never die“ der Melodic-Metaller auf meinen Schreibtisch. Bei der Scheibe handelt es sich um den zweiten Longplayer der Band. Die Pressemitteilung verspricht schonmal vollmundig ein Album, dass in puncto Umfang, Abwechslungsreichtum und frischen, druckvollen Arrangements keine Wünsche offen lassen wird.

Auch wenn der Rest der Band solide Arbeit mit abliefert, die in der Tat relativ abwechslungsreich ist und soliden Powermetal mit Progeinflüssen liefert, kann überzeugt mich der Gesang zumindest zu Beginn nicht wirklich. Gerade die ersten Songs kommen nicht so gut rüber, wie sich die Band vermutlich erhofft hat. Das ist nicht dramatisch, aber trotzdem ein wenig Schade, denn solange es sich um kurze nicht allzu melodische Passagen handelt, passt der Gesang ganz gut, doch sobald es an die etwas längeren Gesangseinlagen mit mehr Melodie geht liegt der Fronter der Band gefühlt gelegentlich  neben der Spur. Spätestens in der  zweiten Hälfte wird das Ruder dann nochmal rumgerissen, denn beim Song „In my dream“ ist dann plötzlich doch alles stimmig und auch der Gesang kommt nicht dezent gequält rüber. Insgesamt bekommt man also 5 eher mittelmäßige und 7 gute Songs geboten. Das ist jetzt keine besonders dolle Quote, aber dafür machen die letzten Songs (unter denen sich auch zwei Balladen verstecken) ordentlich Laune. Speziell „Angels in Uniform“ ist eine ziemlich geile, schnelle Nummer, die ein wenig an Helloween erinnert. 


Fazit: Solider Power-Metal mit leichten Prog-Einflüssen erwarten. Qualitativ ist aber noch ein wenig Luft nach oben. 

Titel:

I'll Never Die

Veröffentlicht am:

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Label:

indigoteam

Bewertung:

6.5

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Tracklist:

And the hero comes again
I\\\'ll never die
Never surrender
The djinn
Far away
[X] In my dream
[X] Angels in uniform
On the skyline
Fly away
Cry out
The storm
Higher (Mr. Perfect)