Zufallsfotos vom Powerwolf - Tourabschluss - Turbinenhalle Oberhausen (14.11.2014 bis 00.00.0000) -

Weitere Fotos vom Konzert gibt es hier->

Powerwolf

Den Tourabschluss der aktuellen Tour, das einzige Clubkonzert UND das letzte Konzert vor der Studiopause, das konnte ich mir nun wirklich nicht entgehen lassen. An der Turbinenhalle angekommen machte ich erst einmal ein dummes Gesicht. Hier ist ja alles anders! Okay zugegeben, ich war schon eine ganze Weile nicht mehr in der Tubse, aber dass man gleich alles auf links krempelt, damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Wie dem auch sei, mein erstes Konzert in der Halle 2 der Turbinenhalle sollte es sein. Die „neue“ Location gefiel mir auf Anhieb ganz gut, nur der Eingangsbereich war etwas beengt. Aber ich wollte ja auch Bands schauen und nicht am Eingang rumlümmeln.  Die erste Band des Abends waren Gloryful , der neue Powermetal-Stern am Ruhrpotthimmel. Die Recken um Johnny LaBomba, Jens Basten (Night in Gales) und Adrian Weiss haben inzwischen mit Ocean Blade schon ihr zweites Album am Start. Ocean Blade war auch gleichzeitig der erste Song, den die Jungs ins Publikum schmetterten. Dicht gefolgt von Hiring the Dead und Gloryful’s Tale. Leider gab es insgesamt nur 6 Songs zu hören und der Sound war nicht so brilliant, dafür gaben Gloryful aber ordentlich Hackengas und heizten dem Publikum kräftig ein. 

Setlist Gloryful:
Intro (Klendatuu Drop)
Ocean Blade
Hiring the Dead
Gloryful’s Tale
Cradle of Heroes
The Warrior’s Code
Heavy Metal

Weiter ging es mit den truesten Powermetallern seit Manowar: Majesty als Co-Headliner einzuladen war sicher keine dumme Idee. Beim letzten Majesty-Gig den ich gesehen hatte war ich nicht so super begeistert und vertrat eher die Meinung dass die Schlachtenbummler auf CD irgendwie knackiger seien, allerdings wurden meine Zweifel praktisch mit den ersten Takten weggeblasen.  Immer geil wenn man merkt, dass eine Band Bock hat und nicht wie festgenagelt auf der Bühne steht.  Das Publikum feierte das Quintett ordentlich ab und griff dankbar sämtliche Singspiele auf die Tarek ins Rollen brachte.  Es herrschte also Bombenstimmung in der Turbinenhalle und die Messlatte für Powerwolf lag ordentlich hoch.  Auch wenn Majesty beim Publikum ziemlich gut ankamen, die Merchverkäufe hat das vermutlich nicht gesteigert. Die Band hatte Pech und irgendwie wurden CDs und Shirts verbummelt. Wer also nicht gerade auf Bauchfrei stand (und sich ein Shirt in S gekauft hat) ging leer aus.

Setlist Majesty:

Intro
We want his head
Hail to Majesty
Time for Revolution
Metal Law
Banners High
Heavy Metal Battlecry
Thunder Rider
Metal Union
Outro

Das Highlight des Abends waren natürlich, wie sollte es auch anders sein die Wölfe. Powerwolf ließen sich nicht lumpen und zockten sich durch die komplette Bandhistorie.  Werewolves of Armenia, Coleus Sanctus, Saturday Satan…  Kaum ein Powerwolf-Hit wurde ausgelassen und so ging das Rudel vor der Bühne ordentlich ab. Falk nutzte wie immer seine Keyboardpausen um das Publikum zu animieren, eigentlich wäre das aber gar nicht notwendig gewesen. Denn zum einen hatten die beiden Supportbands diesbezüglich schon großartige Arbeit geleistet, zum anderen braucht man bei einer Powerwolfshow eigentlich auch keine weitere Animation.  Für den einzigen deutschsprachigen Song, Kreuzfeuer, wurden extra Feuerschalen auf die Bühne gestellt.  Natürlich durften auch die typischen „meine Seite ist lauter als deine“-Spielchen (Stichwort: Ich sag Hu und ihr sagt Ha) nicht fehlen.  Fazit: Ein extrem gelungener Abend mit guten Bands und ein würdiger Abschluss für die Tour!